Nastansky, Ludwig; Huth, Carsten: Groupware zur Unterstützung neuer Organisationsformen in der Industrie: Aufbau- und Prozeßorganisation im virtuellen Unternehmen, in: Industrie Management 6/2000, GITO mbH Verlag für Industrielle Informationstechnik und Organisation, Berlin, 6/2000 2000, pp. 69-73.

THEMES: Nastansky, Ludwig\...\Process Manage... | Huth, Carsten\GroupProcess
META STRUCTURES: CH\...\Publications | LN\Papers
YEAR: 2000
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PLACES: Berlin
TIME: 2000
 

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IM 6/2000
Industrie Management Ausgabe 6/2000
Globalisierung und Regionalisierung (IM 6/2000)
Industrie Management 6/2000

    • Editorial: Regionalisierung und Globalisierung - ein Gegensatz?
    • Regionale Kooperationen und globale Präsenz der deutschen Investitionsgüterindustrie
    • Virtualisierung von Unternehmen – eine neue Chance im globalen Wettbewerb?
    • Virtuelle Unternehmen - Virtuelle Staaten: Polarisierung in diesem Jahrhundert?
    • Strategische Optionen zur Führung wandlungsfähiger Produktionsnetzwerke
    • E-Technologien als Enabler der Globalisierung
    • Industrielle Logistikkonzepte im Rahmen der Globalisierung und Regionalisierung
    • Wissensintensive Dienstleister: Die Stärke regionaler Cluster
    • Systematische Bewertung der Kooperationsfähigkeit und Netzwerkeignung
    • Unterstützung kooperativer Produktentwicklungsprozesse durch eine Kooperationsplattform
    • Hierarchielose regionale Produktionsnetze im globalen Wettbewerb
    • Aufbau der Virtuellen Fabrik Rhein-Ruhr
    • Marktkompatibilität durch Kooperation - Ein sicherer Weg in eine unsichere Zukunft
    • Zwischen Internationalisierung und Restrukturierung: Kooperationsmanagement der japanischen Industrie in fortschrittlichen Technologiefeldern
    • Groupware zur Unterstützung neuer Organisationsformen in der Industrie: Aufbau- und Prozeßorganisation im virtuellen Unternehmen
    • Harmonisierung unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse mit Lieferantenworkshops

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Inhaltsübersicht:

Editorial: Regionalisierung und Globalisierung - ein Gegensatz?
Autor(en): Bernd Scholz-Reiter


Regionale Kooperationen und globale Präsenz der deutschen Investitionsgüterindustrie

Autor(en): Gunter Lay und Steffen Kinkel, Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung

Die Globalisierung der Märkte stellt die deutsche Investitionsgüterindustrie vor neue Herausforderungen. Wie die Unternehmen darauf bislang reagiert haben, wird in diesem Beitrag auf der Datengrundlage der ISI-Produktionsinnovationserhebung 1999 beschrieben. Dabei wird auch darauf eingegangen, ob die KMU dieses Wirtschaftszweigs ihre traditionelle Abneigung gegenüber einer Zusammenarbeit mit anderen Firmen zurückstellen und regionale Kooperationen gezielt nutzen.


Virtualisierung von Unternehmen – eine neue Chance im globalen Wettbewerb?

Autor(en): Ewald Scherm und Stefan Süß, FernUniversität Hagen

Die Internationalisierung der Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren erheblich an Dynamik gewonnen. Für viele Unternehmen ist eine grenzüberschreitende Tätigkeit daher heute Alltag. Um im globalen Wettbewerb dauerhaft erfolgreich zu sein, sind ein effektiver Eintritt in neue Märkte und eine effiziente Organisationsstruktur unerläßlich. Da herkömmlichen Formen die Voraussetzungen dafür mehr und mehr abgesprochen werden, sind moderne Alternativen in der Diskussion. Dazu gehört die Virtualisierung, die im folgenden genauer betrachtet wird.


Virtuelle Unternehmen - Virtuelle Staaten: Polarisierung in diesem Jahrhundert?

Autor(en): Peter Mertens und Philip Hartmann, Universität Erlangen-Nürnberg, Wolfgang Faisst, Bain&Company, München

Nach einem Szenario des betriebswirtschaftlichen Lehrkörpers am MIT könnte die Unternehmenslandschaft in diesem Jahrhundert stark durch die Dualität "Virtuelle Unternehmen" ("Small Companies -Large Networks/Virtual Companies") und "Virtuelle Staaten" ("Virtual Countries") gekennzeichnet sein. Letztere werden in mancher Hinsicht nicht nur Macht entfalten, sondern auch traditionelle Aufgaben der "Realen Staaten" übernehmen. Es werden die Eigenschaften der Virtuellen Staaten dargestellt und die Plausibilität des Szenarios untersucht.


Strategische Optionen zur Führung wandlungsfähiger Produktionsnetzwerke

Autor(en): Erich Zahn, Bernd Gagsch und Claus Herbst, Universität Stuttgart

Veränderungen in der Unternehmensumwelt sind oftmals durch Diskontinuitäten und Turbulenzen gekennzeichnet. Produktionsnetzwerke müssen sich ko-evolutiv mit ihr entwickeln. Die Führung solcher Netzwerke muß deren Gestaltungsfaktoren situationsgerecht konfigurieren und notwendigen Wandel anstoßen. Hierfür werden verschiedene - im SFB 467 erarbeitete - strategische Handlungsoptionen vorgestellt.


E-Technologien als Enabler der Globalisierung

Autor(en): Horst Wildemann, Technische Universität München

Japanische Unternehmen haben sich ihre Weltmarktstellung durch additive Verknüpfung von Leistungen in Verbindung mit der Leitidee der Kostenminimierung erkämpft. Aktuelle Studien zeigen jedoch, daß sie ihre Spitzenposition aufgrund der mangelnden Fähigkeit, Produktinnovationen zu entwickeln sowie neue revolutionäre Geschäftsideen zu entfalten und diese schnell mit neuen Technologien umzusetzen, einbüßen. Damit stellt sich die Frage nach den Erfolgsmustern neu.


Industrielle Logistikkonzepte im Rahmen der Globalisierung und Regionalisierung

Autor(en): Katja Schimmelpfeng, Marc Granthien und Jens Höft, Universität Hannover

Vor dem Hintergrund verstärkten Wettbewerbsdrucks sind Industrieunternehmen gezwungen, ihre Logistikkonzepte anzugleichen. Dazu erfolgt einerseits ein weltweiter Aufbau von Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsnetzwerken, andererseits verlangen im Rahmen der Globalisierung auch Regionen beispielsweise hinsichtlich unterschiedlicher Produktanforderungen nach spezifischen Lösungen.


Wissensintensive Dienstleister: Die Stärke regionaler Cluster

Autor(en): Vivien Lo und Bernd Rentmeister, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/Main

Im Globalisierungsprozeß besitzen Unternehmen durch die Kooperation mit wissensintensiven Dienstleistern entscheidende Wettbewerbsvorteile. Diese Dienstleister unterstützen ihre Kunden mit spezifischem Wissen, dessen Austausch räumliche Nähe erfordert. Die Vorteile regionaler Nähe könnten durch Globalisie-rungsprozesse jedoch verloren gehen. Der Beitrag zeigt das Spannungsverhältnis der Dienstleisterbeziehungen zwischen Globalisierung und Regionalisierung auf und stellt die Ergebnisse einer empirischen Studie vor.


Systematische Bewertung der Kooperationsfähigkeit und Netzwerkeignung

Autor(en): Michael Höbig, Universität Hannover und Michael Klein, SMS Demag

Die Kooperationsfähigkeit mittelständischer Unternehmen wird sich künftig zu einer wettbewerbsentscheidenden strategischen Kompetenz entwickeln. Um diese Kooperationsfähigkeit zu ermitteln und gezielte Befähigungsmaßnahmen einleiten zu können, wurde mit dem in diesem Beitrag vorgestellten Kooperations- und Leistungs-Check ein Instrumentarium entwickelt, das anhand eines gestaffelten Bewertungskataloges eine Überprüfung wesentlicher Fähigkeiten eines Unternehmens gestattet.


Unterstützung kooperativer Produktentwicklungsprozesse durch eine Kooperationsplattform

Autor(en): Wilhelm Dangelmaier und Ulrich Schäfermeier, Heinz Nixdorf Institut, Paderborn

Der Aufbau einer kooperativen Produktentwicklung erfordert die Einführung eines überbetrieblichen Prozeßmanagements. Die passende Werkzeugunterstützung kann ein Produktdatenmanagementsystem bieten, das aber für KMU oft zu kostenintensiv ist. Deshalb erscheint der Einsatz einer Kooperationsplattform zur Prozeßsteuerung sinnvoll. Anhand der konkreten Abläufe in einem Unternehmensverbund werden Strategie, Organisation und Einsatz der Kooperationsplattform KOMNET im Konsortium des BMBF-Verbundprojekts KMUnet exemplarisch erläutert.


Hierarchielose regionale Produktionsnetze im globalen Wettbewerb

Autor(en): Siegfried Wirth, Technische Universität Chemnitz

An der TU Chemnitz forschen 11 Professoren mit insgesamt 30 Wissenschaftlern aus vier Fakultäten im Sonderforschungsbereich 457 zum Thema "Hierarchielose regionale Produktionsnetze". Kompetenzzellen, die hierarchielos und problemlösungsbezogen zu Kompetenznetzen verknüpft werden, sind Gegenstand dieser Forschung. Damit sollen für kleine und mittlere Unternehmen Einstiegschancen in den globalen Markt erschlossen werden.


Aufbau der Virtuellen Fabrik Rhein-Ruhr

Autor(en): Günther Schuh, Universität St. Gallen, Bernd Lorscheider, GPS Prof. Schuh Komplexitätsmanagement GmbH und Ulrich J. Franke, Cranfield University

In branchenübergreifenden regionalen Netzwerken können globalisierungsbedingte Absatzschwankungen einzelner Branchen besser ausgeglichen werden. Das Konzept Virtuelle Fabrik ist hier ein zukunftsweisender Lösungsweg. Für mehr als 20 Unternehmen der Region Rhein-Ruhr wurde es zum Anlaß, sich als Netzwerk zusammenzuschließen, mit dem Ziel, innerhalb von drei Jahren als Virtuelle Fabrik Rhein-Ruhr am Markt etabliert zu sein.


Marktkompatibilität durch Kooperation - Ein sicherer Weg in eine unsichere Zukunft

Autor(en): Arne Engelbrecht, Pleyma Unternehmensnetzwerke GmbH, Hamburg

Turbulent – mit diesem Attribut beschreiben Unternehmen immer häufiger die Wettbewerbssituation, der Sie sich angesichts einer Vielzahl dynamischer Entwicklungen ausgesetzt sehen. Zu diesen Entwicklungen zählt die Globalisierung der Märkte ebenso wie die damit einhergehende Zunahme potentieller Wettbewerber. Die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien tut ihr übriges und wird über die gesteigerte Transparenz der Märkte und die Vergleichbarkeit der Angebote binnen weniger Jahre in vielen Branchen einen ruinösen Preiskampf entfachen.


Zwischen Internationalisierung und Restrukturierung: Kooperationsmanagement der japanischen Industrie in fortschrittlichen Technologiefeldern

Autor(en): René Haak, Deutsches Institut für Japanstudien, Tokio

Das japanische Management versucht durch internationale Kooperationen in fortschrittlichen Technologiefeldern den vielfältigen Herausforderungen des verschärften globalen Wettbewerbs zu begegnen. Internationalisierung und Restrukturierung sind die Schlüsselgrößen im Kampf um alte und neue Absatzmärkte. In den letzten Jahren erhielten internationale Kooperationen für das japanische Top-Management erhebliches Gewicht, insbesondere bei der Bildung und Entwicklung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, strategischen Allianzen und Unternehmensnetzwerken.


Groupware zur Unterstützung neuer Organisationsformen in der Industrie: Aufbau- und Prozeßorganisation im virtuellen Unternehmen

Autor(en): Ludwig Nastansky und Carsten Huth, Universität Paderborn

Nahezu alle Branchen sind mittlerweile durch einen schnellen Wandel, weiter voranschreitende Globalisierung und damit einhergehend steigende Wettbewerbsintensität geprägt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, werden von vielen Unternehmen Reorganisationen in Richtung neuer Organisationsformen vorge-nommen, die häufig mit einer stärkeren Eigenverantwortung der Mitarbeiter und/oder von Teilen des Unternehmens einhergehen. Dazu sind Erfolgsfaktoren wie hohe Flexibili-tät, hohe Innovationskraft, schnelle Abwicklung von Prozessen sowie optimierte Wertschöpfungsketten von essentieller Bedeutung.


Harmonisierung unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse mit Lieferantenworkshops

Autor(en): Jens Krüger, IBM Unternehmenberatung GmbH, München

Unternehmensgrenzen verschwimmen und das "Beherrschen" der unternehmensübergreifenden Prozesse wird mehr und mehr zu einem kritischen Erfolgsfaktor. Die Grundlage dieses "Beherrschens" liegt nicht nur in den Prozeßstrukturen und der Informationstechnologie sondern vor allem auch in den paradigmatischen Vorstellungen, die in den Köpfen der Mitarbeiter liegen. Dieser Artikel soll einen Betrag dazu liefern, wie sich die in übergreifenden Prozessen arbeitenden Mitarbeiter annähern können und anschließend selbst die Prozeßstrukturen überarbeiten können. Der Ansatz soll als ein erster Schritt in die Richtung einer lernenden Organisation oder eines wirkungsvollen SCM "Supply Chain Management" verstanden werden.