Mild, Carsten: Analyse und Spezifikation eines Modells zur Klassifikation kontextuell kollaborativer Systemarchitekturen, GCC, Paderborn 2006.

THEMES: GCC Teaching\...\3 Completed | Mild, Carsten
META STRUCTURES: GCC Teaching\...\All | GCC Teaching\...\Contextual Col... | HP\...\Processed | Projects\...\Student Projec...
YEAR: 2006
 

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Summary
Management Summary (english):

Today’s enterprises are acting global with settlements in many countries. They offer their products world-wide, which leads to higher stress of competition. Customers can choose from a wide selection of offerings and expect high quality products for low prices. With increasing spread of information-technology, there are attempts to represent and support business processes within software systems. More and more enterprises are shifting their strategies and try to better support collaboration. Efficient collaboration between employees is regarded as foundation of efficient processes. Recently, the concept of contextual collaboration is researched regarding this interrelation.
Therefore in this thesis, the foundation of contextual collaboration is researched. A theoretical frame is developed, describing the meaning of contextual collaboration to employees. Based on these considerations, requirements for contextual collaborative systems are identified. Possibilities to categorize the identified collaborative functions are described. Subsequently, system architectures for the various collaborative functions are researched and in respect of specific characteristics described.
Finally the so called SOCCA concept is introduced. SOCCA is based on the principles of service-oriented architectures. In contrast to a service-oriented architecture, no business process is regarded. Instead, contextual collaboration itself is in focus of considerations. The work concludes with a consideration of interrelating actions between specific collaborative tools.

Wichtige Punkte für das Management (deutsch):

Unternehmen agieren heutzutage global und unterhalten Niederlassungen in vielen Ländern. Sie bieten ihre Produkte weltweit an, was zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck führt. Kunden können aus einem größer werdenden Angebot entscheiden und erwarten eine höhere Qualität zu einem niedrigeren Preis. Mit der zunehmenden Verbreitung der Informationstechnologie wurde aus diesem Grund versucht, Geschäftsprozesse in Softwaresystemen abzubilden und zu unterstützen. Immer mehr Unternehmen verändern ihre Strategie und versuchen die Kollaboration besser zu unterstützen. Effiziente Kollaborationsbeziehungen zwischen Mitarbeitern in Geschäftsprozessen werden als Grundlage effizienter Prozesse angesehen. In diesem Zusammenhang wird seit kurzer Zeit das Konzept der kontextuellen Kollaboration untersucht.
In dieser Arbeit wird aus diesem Grund die Basis kontextueller Kollaboration untersucht. Es wird ein theoretische Rahmen entwickelt, der beschreibt, welche Bedeutung kontextuelle Kollaboration für einen Mitarbeiter hat. Auf Grundlage dieser Überlegungen werden Anforderungen an kontextuell kollaborative Systeme ermittelt. Für die ermittelten Kollaborationsfunktionen werden Möglichkeiten zur Klassifikation dargestellt. Anschließend werden Systemarchitekturen für die verschiedenen Kollaborationsmechanismen untersucht und spezifische Merkmale dieser Architekturen dargestellt.
Zuletzt wird das so genannte SOCCA Konzept vorgestellt. SOCCA ist eine integrierte Architektur zur Unterstützung kontextueller Kollaboration und basiert auf dem Prinzip einer Service-Oriented Architecture. Im Gegensatz zu einer Service-Oriented Architecture wird jedoch kein Geschäftsprozess betrachtet, sondern kontextuelle Kollaboration in den Mittelpunkt gestellt. Die Arbeit wird durch eine Betrachtung der möglichen Interaktionsbeziehungen zwischen einzelnen Kollaborationswerkzeugen abgeschlossen.