Hasenkamp, Ulrich: CfP Zf Wirtschaftsinformatik Sonderheft: Wissensmanagement bei Beratern 2001.

THEMES: Hasenkamp, Ulrich
YEAR: 2001
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User: Anonymous


LABEL: Knowledge Management | Wissensmanagement
THINGS: Berater | Consulting
TIME: 2001
 

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          "Ulrich Hasenkamp" <hasenkamp@wiwi.uni-marburg.de>

          04.01.2001 13:22


To: undisclosed-recipients:;
cc:
Subject: CfP: Wissensmanagement ř 


Call for Papers

Schwerpunktthema der Zeitschrift WIRTSCHAFTSINFORMATIK

"Wissensmanagement bei Beratern"

Der Schritt von der Datenverarbeitung zur Informationsverarbeitung und das
Zusammenwachsen mit der Kommunikationstechnik ist in den meisten
Unternehmen vollzogen - nun folgt das Wissensmanagement als naechster
Schritt. Wissen entsteht durch Vernetzung von Information mit dem Kontext
und hat fuer die Unternehmen ein hoeheres Potenzial als Information.
Dieses
Potenzial nutzbar zu machen ist die Aufgabe des Wissensmanagements.

Ein systematischer und methodischer Umgang mit der Ressource Wissen
schliesst interne und externe Quellen sowie explizites und implizites
Wissen ein. Der Einsatz von IuK-Technik zur Unterstuetzung von
Wissensprozessen ist ein bedeutendes Thema der Wirtschaftsinformatik;
daneben sind aber genau so wichtige Fragen aus dem Blickwinkel anderer
Disziplinen zu bearbeiten, z. B. der Betriebswirtschaftslehre ("Wie sind
Wissensprozesse zu organisieren?") und der Soziologie ("Wie kann
Wissensaustausch gefoerdert werden?").

Speziell informationsorientierte Dienstleister wie Unternehmensberatungen,
Steuerberatungen, Wirtschaftspruefungen, Anwaltskanzleien u.ae. muessen
sich um die effektive und effiziente Handhabung ihres Wissens kuemmern,
denn: " ... after all, our knowledge and experience is our »product«" (L.
Chait, Arthur D. Little, 1999). Besondere Probleme erwachsen bei
Beratungsunternehmen aus der raeumlich verteilten Arbeit sowie aus dem
schnellen Ausbau und der hohen Fluktuation des Personals. Waehrend alle
grossen Unternehmensberatungen vor etwa 10 Jahren begonnen haben,
Initiativen und Projekte des Wissensmanagements zu starten, bemuehen sich
andere Beratungsunternehmen zurzeit um die Erschliessung des Themas.

Fragestellungen sind dabei - jeweils aus dem Blickwinkel von
Beratungsunternehmen:

* Welche Informationstechnologien koennen Prozesse des Wissensmanagements
unterstuetzen?

* Welche Erfahrungen wurde mit speziellen Werkzeugen zum Wissensmanagement
gesammelt?

* Koennen Standardloesungen eingesetzt werden oder erfordert diese
strategisch wichtige Aufgabe individuelle Loesungen?

* In welcher Form werden elektronische Wissenssammlungen aufgebaut, wie
werden sie genutzt?

* Welches Wissen kann und sollte kodifiziert werden?

* Welcher Umgang mit nicht kodifizierbarem (tacit) Wissen ist
erfolgversprechend?

* Welche Erkenntnisse koennen aus Erfahrungen mit
Wissensmanagement-Projekten gewonnen werden?

* Kann und sollte Kunden (Klienten, Mandanten) direkter Zugang zu den
Wissenssammlungen der Berater gewaehrt werden?

* Erwaechst aus dem Wissensmanagement ein neuer Dienstleistungsmarkt?

Die Fachliteratur gibt bisher wenig Hilfestellung zu diesen und aehnlichen
Fragestellungen des Wissensmanagements bei Beratern und foerdert den
besonders wichtigen interdisziplinaeren Austausch zu wenig. In der Praxis
gewonnene Erfahrungen einschliesslich eventueller Misserfolge sind nur
unzureichend beschrieben und evaluiert. Um diese Luecken zu schliessen,
widmet die Zeitschrift WIRTSCHAFTSINFORMATIK dem Wissensmanagement bei
Beratern ein Schwerpunktheft. Dafuer werden qualifizierte Beitraege aus
Wissenschaft und Praxis erbeten, die sich mit den beispielhaft genannten
und verwandten Fragestellungen oder mit darueber hinausgehenden Aspekten
des Themas beschaeftigen.

Einreichung von Beitraegen

Beitraege sollten bis zu 10 Druckseiten umfassen; das entspricht ca.
50.000
Zeichen einschl. Leerzeichen, abzueglich jeweils 5.000 Zeichen fuer eine
Seite an Bildern. Hinweise zu formalen Anforderungen sind unter
http://www.wirtschaftsinformatik.de verfuegbar. Beitraege sollten
moeglichst elektronisch (*.doc oder *.rtf) eingereicht werden. Grafiken
von
angenommenen Beitraegen werden als separate Dateien in bestimmten Formaten
(cdr, eps mit Voransicht oder tif) benoetigt.

Eingereichte Beitraege werden (anonymisiert) von jeweils 3 Gutachtern auf
Relevanz fuer das Thema, Originalitaet, fachliche und technische Qualitaet
beurteilt. Neben den Herausgebern der WIRTSCHAFTSINFORMATIK wirken dabei
auch ausgewiesene externe Fachleute aus Wissenschaft und Praxis mit.

Ergaenzend zu Aufsaetzen sind auch Beitraege zu dem Schwerpunktthema fuer
die anderen Rubriken der WIRTSCHAFTSINFORMATIK willkommen, z. B. WI -
State
of the Art, WI-Schlagwort, WI-Depot, WI-Innovative Produkte, WI-Profil,
Fuer Sie gelesen, Fuer Sie gesurft. Es wird um fruehzeitige
Kontaktaufnahme
gebeten.

Zeitplan

Einreichung von Beitraegen bis 2001-05-17
Begutachtungs-/Ueberarbeitungszyklen bis 2000-07-17
Geplanter Erscheinungstermin Heft 5/2001, Oktober 2001

Kontaktadressen fuer Rueckfragen und zum Einreichen von Beitraegen

Prof. Dr. Ulrich Hasenkamp
Wirtschaftsinformatik
Universitaet Marburg
35032 Marburg
Tel.: (0 64 21) 28 - 2 22 30
Fax: (0 64 21) 28 - 2 65 54
hasenkamp@wiwi.uni-marburg.de

Prof. Dr. Georg Disterer
Fachbereich Wirtschaft
Fachhochschule Hannover
Ricklinger Stadtweg 120
30459 Hannover
Tel.: (05 11) 92 96 - 6 51
Fax: (05 11) 92 96 - 6 60
georg.disterer@wirt.fh-hannover.de

Online-Einreichung: http://www.wirtschaftsinformatik.de