Wang-Nastansky, Pei: From Learning Objects to Knowledge Nuggets - Contextual Model for Workplace Learning On-demand in Practice (CM-WLOD) 2007.

This thesis contributes to the development and practice in facilitating e-learning effectiveness and efficiency at the workplace. To be agile in business, every knowledge-intensive organization faces the challenge of supporting the non-classroom, non-instructional type of learning on-demand, insepa...

THEMES: Wang-Nastansky, Pei | Wang-Nastansky, Pei\Publication
META STRUCTURES: PWN\Publication
YEAR: 2007
PERM. URL: http://gcc.upb.de/K-Pool/CM-WLOD-PWN
 

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Zusammenfassung
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    Diese Dissertation liefert einen Beitrag zu zentralen Themen der praktischen Umsetzung und effektiven wie effizienten Ausgestaltung von e-Learning am Arbeitsplatz. Die Herausforderungen am modernen Arbeitsplatz erfordern eine nahtlose Integration von Lernprozessen, die untrennbar mit den täglich vorgegebenen Aufgabenstellungen am Arbeitsplatz verwoben sind und in kontinuierlicher Weise die Einbettung von Lernphasen ermöglichen. Um im Wettbewerb aktiv mitgestalten zu können, muss sich jede Wissens-intensive Organisation den Herausforderungen stellen, diese nicht am Seminarraum und nicht an vorbereiteten Unterrichtsprozessen ausgerichtete Form des Lernens auf Bedarf pro-aktiv zu ermöglichen.

    Die Autorin stellt in ihrer Arbeit die wichtige Rolle heraus, die Informations- und Kommunikationstechnologien spielen, um die Effizienz von Wissensgenerierungsprozessen am Arbeitsplatz in einer auf Teambildung und Teamarbeit ausgerichteten Form zu verbessern. Dabei wird gerade auch auf neuartige Ansätze abgestellt, die unter dem Dach von "Web-2.0" in den letzten Jahren schnell breite Anerkennung gefunden haben. Fragen der Entwicklung von "Learning-Objects" finden detaillierte Beachtung. Dies deshalb, weil der Learning-Objects Ansatz im Grundsatz höchst Erfolg versprechend ist, gemeinsam zu verwendende und wiederbenutzbare digitale Ressourcen zur Unterstützung des Lernens am Arbeitsplatz zu liefern. Mit ihrer Verallgemeinerung von „Knowledge-Objects“ trägt die Autorin dazu bei, die Idee der „Learning-Objects“ aus verschiedenen breitdiskutierten Sackgassen herauszuführen.

    Obwohl die Themenbereiche des betrieblichen Arbeitsumfeldes entscheidend bestimmen, was im Einzelnen zu lernen ist, stehen in der Entwicklung von Lerntechnologien bisher unabhängig davon durch den (physischen) Seminarraum geprägte Lehrmodelle im Vordergrund. Gemeint sind Lehrkonzepte, denen ein zentral organisierter Prozess mit vorab definierten Lerninhalten zugrunde liegt. Konzeptionell gesehen wie auch vom Technologieansatz her vermögen diese klassischen Lehrkonzepte nicht mehr, aktuelle Anforderungen des Lernens auf Bedarf integriert in das Wissensmanagement einer Organisation in einer befriedigenden Weise zu erfüllen.

    Demgegenüber stellt die Verfasserin in der vorliegenden Dissertation Ihren "CM-WLOD"-Ansatz vor. Dieser basiert auf einem durch kontextuelle e-Collaboration geprägten Wissensmanagement am virtuellen Arbeitsplatz - ist also losgelöst von den durch Raum und Zeit gegebenen Restriktionen eines klassischen Präsenzlernens. CM-WLOD umfasst ein Metadatenmodell, das die Anforderungen von Mitarbeitern zur Erledigung ihrer Arbeit innerhalb ihrer täglichen Geschäftsprozesse in pragmatischer Weise verbindet mit den dadurch hervorgerufenen Herausforderungen, Wissen über bisher nicht Bekanntes in collaborativer Weise zu generieren - d.h. zu „lernen“.

    Die prototypische Implementierung von CM-WLOD ist gekennzeichnet durch dezentrale und Lerner-initiierte Lernprozesse. Deren einzelne Phasen werden in kontextueller (e-) Collaboration mit Kollegen und Experten direkt am Arbeitsplatz umgesetzt, basierend auf einem integrierten Management der notwendigen wie zusätzlich unterstützenden digitalen Ressourcen. Der Standpunkt ist dabei, dass die Informations- und Kommunikationssysteme einer Organisation Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen mit leistungsfähigen Werkzeugen ausstatten sollen, die erlauben, nahtlos die zur bedarfsgerechten Abwicklung der betrieblich vorgegebenen Arbeit zu „lernenden“ neuen Informationen und Wissensinhalte zu verbinden.

    Der CM-WLOD Prototyp ist in einem Schichtenansatz auf Basis von IBM Lotus Notes und k-Pool, einem Dokumenten- und Wissensmanagementsystem, implementiert. Verschiedene praktische Anwendungsszenarien werden in konstruktiver Weise vorgestellt und diskutiert. Insbesondere sind diese Praxisfälle ausgerichtet auf die typische Alltagsdynamik der Anforderungen am Arbeitsplatz: In immerwährend sich ändernden Konstellationen einer Wiederbenutzung und laufenden Zweckanpassung von Informationen sind die dazu notwendigen Re-Kontextualisierungen am e-Arbeitsplatz in effektiver Weise zu ermöglichen, integriert mit den Arbeitsprozessen und in kollegialer Zusammenarbeit in den dabei involvierten Teams.
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    Schlüsselwörter
    Blended learning, lebenslanges Lernen, Computerarbeitsplatz, auf Bedarf, Informationsmanagement, Wissensmanagement, Kontextualisierung, Metadaten, (Informations-) Inhalte, Lernobjete, Wissens-Nuggets, Collaboration, beschlagworten, Granularisierung, Wiederbenutzung, IEEE LOM, Dublin Core DCMES, Lotus Notes
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    Zusammenfassung in 1500 Zeichen
    Die Dissertation liefert einen Beitrag zur effektiven Gestaltung und praktischen Umsetzung von e-Learning am Arbeitsplatz. Der moderne Arbeitsplatz in der Wissensgesellschaft erfordert eine nahtlose Integration von Lernphasen in die alltäglichen Arbeitsprozesse - nicht ausgerichtet am Seminarraum oder vorbereiteten Unterrichtsprozessen.
    Informations- und Kommunikationstechnologien spielen eine zentrale Rolle, Lernen und Wissensgenerierung an Arbeitsplätzen in e-Collaboration zu ermöglichen und effizient zu gestalten. Impulse aus dem "Web-2.0" Bereich werden aufgegriffen. Das Konzept der "Learning-Objects" findet detaillierte Beachtung. Mit ihrer Verallgemeinerung von „Knowledge-Objects“ trägt die Autorin dazu bei, diese gute Idee inhaltlicher Granularisierung aus breitdiskutierten Sackgassen herauszuführen.
    Die Verfasserin konzentriert ihre Arbeitsergebnisse in ihrem pragmatischen "CM-WLOD"-Ansatz in konstruktiver Weise. Er basiert auf Wissensmanagement in kontextueller e-Collaboration am virtuellen Arbeitsplatz. CM-WLOD's prototypische Implementierung ist gekennzeichnet durch dezentrale und Lerner-initiierte Lernprozesse, in kontextueller (e-) Collaboration mit Kollegen und Experten direkt am Arbeitsplatz umgesetzt, basierend auf einem integrierten Management der notwendigen digitalen Ressourcen.
    Der CM-WLOD Prototyp ist als Schichtenansatz auf Basis von IBM Lotus Notes und dem Wissensmanagementsystem „k-Pool“, implementiert. Praktische Anwendungsszenarien werden vorgestellt.
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