GCC Events: 2. Groupware Hochschultage (GWHT) boten ein Forum für Bildungseinrichtungen, in: PUZ, Universität Paderborn, Paderborn 2000.

THEMES: GCC Events\...\Groupware Hoch...
YEAR: 2000
Login Login
User: Anonymous


LABEL: e-Learning | Groupware
ORGANIZATIONS: *University
PEOPLE: Nassler, Andrea | Nastansky, Ludwig | Wieland, Beate
PLACES: Paderborn
THINGS: Notes
TIME: 2000
 

2. Groupware Hochschultage
(GWHT) boten ein Forum für Bildungseinrichtungen

Im November fanden im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum die 2. Groupware Hochschultage statt. Zentrale Themen waren diesmal: Groupware und Workgroup Computing. Die Veranstaltung bot Bildungseinrichtungen ein Forum für den Austausch zwischen Theorie und Praxis. Veranstalter war in Kooperation mit Lotus Development das Groupware Competence Center (GCC) der Universität Paderborn.
Groupware in Lehre und Forschung ­ bereits während der Ausbildung setzen viele Professoren und
Studierende auf Programmsysteme, die eine Vielzahl von Netzwerken und Arbeitsplatzrechnern verbinden. Im "Workgroup Computing" erleichtern Software-Lösungen das gemeinsame Arbeiten in Dateien und ermöglichen die ortsunabhängige Kommunikation. Auch in Hochschulen setzen sich die neuen, vor kurzer Zeit noch in erster Linie in großen Unternehmen geltenden Standards für IT-Anwendungen vermehrt durch. Der Einsatz von Groupware führt derzeit in weit über hundert Hochschulinitiativen zu neuen Modellen der Lehre und Administration.
Trafen sich im Rahmen der 2. Groupware Hochschultage im HNF (v.l.): Andrea Nassler (Lotus Development), Prof. Dr. Ludwig Nastansky und Uni-Kanzlerin Dr. Beate Wieland.
Entscheidungsträgern und Projektverantwortlichen aus dem Bildungsbereich boten die diesjährigen GWHT die Möglichkeit, den neuesten Stand technologischer Innovationen an Hochschulen kennen zu lernen. Im Mittelpunkt standen Projekterfahrungen von Hochschulen aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden. Anhand der behandelten Themen wurde deutlich, dass sich der Nutzen von Groupware für Forschung, Lehre und Praxis vor allem in drei Felder bündelt:
1. Die Organisation der Lehre als interaktive Wissensvermittlung: Groupware-basierte Lehrmodelle schaffen eine integriert-kommunikative Lernumgebng zwischen Studierenden und Lehrenden - von der Semester-Organisation über die Vorlesungen bis hin zu Publikationen im Web. Das funktioniert sowohl auf dem Campus, als auch im so genannten Distance Learning, einer dezentralen Anwendung der Software für die Fernschulungen.
2. Groupware in Praxisprojekten mit der Wirtschaft: Der Einsatz von Groupware bildet zudem die Basis für Praxisprojekte mit Unternehmen, in denen IT-Lösungen für konkrete Anwendungen erarbeitet werden können. Wissensmanagement, E-Commerce und Web-basierte Kommunikations- und Fortbildungssysteme sind einige der Bereiche, in denen Hochschulen neue Standards für die Verwaltung und Bearbeitung von Informationen praxisrelevant entwickeln, wie Erfahrungsberichte der Projektleiter von Daimler Chrysler und des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger, Frankfurt, berichteten.
3. Groupware in der Hochschul-Administration: Einige Hochschulen haben inzwischen ihre gesamte Kommunkations-Infrastruktur auf einer Groupware-Plattform aufgebaut beispielsweise bei der Verteilung der Informationen über Diskussions-, Unterrichts- und Projektdatenbanken und bei der administativen Unterstützung der einzelnen Fächer und Fachbereiche.
Prof. Dr. Ludwig Nastansky, Direktor des Goupware Competence Center in Paderborn, unterstrich die gestiegene Relevanz von Groupware in einer Gesellschaft, in der Medien-Kompetenz zum Qualifikationskriterium geworden ist oder wie es die Marketingleiterin von Lotus Devlopment Deutschland, Andrea Nassler, auf den Punkt brachte: "Die Neurorganisation des Lernens ermöglicht es, Wissenschaft und Forschung als kooperativen Prozess zu gestalten und sich dabei neuer Medien zu bedienen".