Bauer, Hagen; GCC Teaching: Workflow Management im Gerichtsbetrieb, Master Thesis, University of Paderborn, Department of Business Computing 2 1999.

THEMES: Bauer, Hagen | GCC Teaching\...\3 Completed
YEAR: 1999
 

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Da die Organisation deutscher Amtsgerichte deutliche Schwachstellen aufweist, wird es immer wichtiger, Produktivitätsreserven durch den Einsatz von Werkzeugen des Workflow Managements bzw Groupware Computing zu erschließen. Dazu ist es notwendig, die Strukturen dieser Gerichte zu analysieren und mit elektronischen Hilfsmitteln zu optimieren. Es muß versucht werden neue Rationalisierungsansätze auf den Gerichtsbetrieb zu übertragen. Workflow-Management-Systeme sollen den Organisations- und Steuerungsaufwand der Geschäftsprozesse verringern. Technische Grundlage hierfür ist erst einmal, daß die alten hierarchischen Organisationsstrukturen sowohl in den Unternehmen als auch in der Computertechnik durch flachere Strukturen ersetzt werden. Ein weiterer Trend ist der zur elektronischen Unterstützung der Teamarbeit (Workgroup-Computing). Das Workgroup-Computing findet seinen Einsatz bei der Unterstützung von komplexen, unstrukturierten Aufgaben, die durch Teams gelöst werden. Workflow-Management-Systeme hingegen bilden gut strukturierte Vorgänge ab, bei denen man im vorhinein die Arbeitsschritte relativ gut festlegen kann. Durch sie werden Medienbrüche vermieden. Der Autor beschreibt die Einfürhung von Workflow-Management-Systemen anhand des Business-Process-Engineering-Life-Cycle und stellt die Dimensionen des Wide Area Workflow Managements vor. Hagen Bauer konzipiert in der vorliegenden Diplomarbeit einen Prototypen zur Vorgangsbearbeitung, -steuerung und -verfolgung. Zur Modellierung verwendet er das an der Lehr- und Forschungseinheit Wirtschaftsinformatik 2 der Universität Paderborn in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Pavone Informationssysteme GmbH entwickelte Workflow-Management-System Group Flow. Die in der Diplomarbeit untersuchten Amtsgerichte werden in die Gerichtsstruktur der Bundesrepublick Deutschland eingeordnet und deren derzeitige Aufbau- und Ablauforganisation wird analysiert. Außerden werden die rechtlichen Rahmenbedingungen beschrieben. Im 4. Kapitel werden beispielhaft anhand des Zivilprozeßverfahrens sämtliche Aufgaben und Abläufe und deren Schwachstellung untersucht und optimiert. Anschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse in ein Modell zur elektronischen Vorgangsbearbeitung umgesetzt. Zur konkreten Umsetzung wird zuerst die Funktionsweise des Workflow-Management-Systems Group Flow erläutert. Der Autor geht anschließend auf die Umsetzung in die Module CourtFlow und CourtInfo ein. CourtFlow löst die elektronische Vorgangsbearbeitung zur Unterstützung des Zivilprozeßverfahrens prototypisch. CourtInfo enthällt ein System von elektronischen Gesetzestexten sowie eine Rechtssprechungsdatenbank.
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