Schulte, Thomas; GCC Teaching: GroupOffice - Entwicklung einer groupwarebasierten Umgebung für Dokumenten- und Vorgangsmangement in verteilten Umgebungen, Master Thesis, University of Paderborn, Department of Business Computing 2 1999.

THEMES: Schulte, Thomas | GCC Teaching\...\3 Completed
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YEAR: 1999
 

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Integrierte groupwarebasierte Umgebungen für Dokumenten- und Vorgangsmanagement in Büroumgebungen stellen eine vielschichtige Herausforderung dar. Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, Konzepte für ein Intra- und Inter-Office-Kommunikationsmodell zu bewerten und zu analysieren. Kapitel 1 beschäftigt sich mit Grundlegenden Begriffsbestimmungen. Es werden Begriffe wie Groupware, Workflow, Vorgangsbearbeitung und Bürokommunikation erläutert. Desweiteren werden Kommunikationsaspekte behandelt, es wird dabei auf das Share- und Send-Modell eingegangen. Intra-Office Kommunikation findet überwiegend über die Share-Methodik, Inter-Office Kommunikation über die Send-Methodik statt. Dabei können Dokumente per EMail, durch Replikation oder über den Austausch durch Konvertierung versendet werden. Im zweiten Kaptiel werden zwei Modelle zur Bürokommunikation entwickelt. Das erste Modell ist ein datenorientiertes Modell das als SER-Diagramm (SER = Struktured Entity Relationship) dargestellt wird. Das zweiter Modell erweitert das SER-Modell um ein objektorientiertes Systemparadigma zu einem dynamischeren Modell. Dabei wird zuerst das Prinzip der Objektorientierung und wichtige Stichwörter wie Objekt, Klasse, Methode, Polymorphismus und Vererbung definiert. Außerdem werden die Beziehungen von Objekte und die Rollenbildung erklärt. Im dritten Kapitel entwirft der Autor ein System zur Kommunikation im Intra- bzw. Inter-Office-Bereich. Hierbei geht er auf Grundlegende Begriffe (von Notes) wie Note, Item, Form und Document ein. In einem weiteren Abschnitt beschreibt er, wie man eine GroupOffice-Anwendung in Module aufteilen kann, d.h. wie die Daten verteilt werden. Im nächsten Schritt geht Thomas Schulte auf das objektorientierte Verarbeitungsparadigma ein, das z.B. bei Lotus Notes zum Einsatz kommt. Programmiercode wird direkt den diesen ausführenden Objekten zugeordent. Er geht dabei genauer auf das Maskenwechselkonzept und das Lean Data Management ein. Außerdem beschreibt er im Detail die drei Kommunikationsmechanismen Mail, Replikation und Dokumentenaustausch über Konverter. Er beschreibt darüberhinaus, wie man den richtigen Mechanismus auswählt. Das vierte Kapitel beschreibt notwendige Arbeitsprozesse für effiziente Dokumentbearbeitung. In diesem Zusammenhang beschreibt der Autor drei Arbeitsgruppenkonzepte. In der Gruppendefinition werden Gruppen von Mitarbeitern definiert, über die Zugriffe auf bestimmte Daten geregelt wird. Über die Maskendefinition werden verschiedenen Benutzern über Rollen die gleichen Daten mit verschiedenen Masken angezeigt, d.h. jeder Benutzer bekommt u.U. andere Daten des gleichen Dokuments zu sehen. Die Zugriffsdefinition regelt den Lese- bzw. Schreib-Zugriff auf Dokumente, also wann darf ein User ein Dokument lesend bzw. schreibend bearbeiten. Des weiteren werden Techniken wie Scanner-Parser oder Zeit- und Aktionssteuerung beschrieben. Zum letzteren gehören Mail-Erinnerung, Mail-Übernahme in die produktive Datenbank, automatische Feldaktualisierung, Information scanning und Archivierung.
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