Rustler, Norbert; GCC Teaching: Entwicklung eines graphischen Modellierungs-Frontends für Projektmanagement - Eine Werkzeugumgebung für Projektgenerierung, Arbeitspaketstrukturierung und Informationsmanagement von Projektbibliotheken, University of Paderborn, Department of Business Computing 2, Paderborn 1994.

THEMES: Rustler, Norbert | GCC Teaching\...\3 Completed
META STRUCTURES: GCC Activities\...\Projects | GCC Teaching\...\All | GCC Teaching\...\Projektmanagem...
YEAR: 1994
 

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Aufgrund der zunehmenden Umstrukturierung von Unternehmen in Richtung Projektorganisation als Haupt- oder Sekundärorganisationsform sind computergestützte Werkzeugumgebungen für eine erfolgreiche Projektarbeit von erheblicher Bedeutung. Die heute am Markt verfügbaren Softwarelösungen sind größtenteils Netzplantechnik-basierte Werkzeugumgebungen. Diese tragen jedoch zumindest in kleineren Projekten nur wenig zu Projekterfolg bei. Es fehlen leistungsfähige Verfahren für die Gestaltung wichtiger Erfolgsdeterminanten. Zusätzlich zu den Methoden der Netzplantechnik sollen Software-Lösungen für das Projektmanagement eine Unterstützung der Zusammenarbeit der Projektmitarbeiter innerhalb des Projektteams und nach außen hin und darüberhinaus auch eine inhaltliche Unterstützung anbieten. Die vorliegende Diplomarbeit soll die inhaltliche Projektmanagementunterstützung im Zusammenhang mit dem in dieser Arbeit entwickelten Werkzeugs "ProjectBuilder" analysieren und bewerten. "ProjectBuilder" ist Teil des an der Universität-GH Paderborn entwickelten Projektmanagement-Systems "GroupProject". Im Grundlagenteil wird zunächst der Begriff des Projekts definiert und eine Kategorisierung nach Projektarten und Projektphasen vorgenommen, und dann die Projektorganisation in Stabsprojektorganisation, Matrixprojektorganisation und reine Projektorganisation gegliedert. Anschließend werden die Anforderungen an computergestützte Projektmanagement-Systeme beschrieben. Sie müssen unterschiedliche Unbestimmtheits- und Komplexitätsgrade bewältigen, flexible Kommunikations- und Informationsstrukturen für inhaltliche Projektinformationen bereitstellen und die platformübergreifende Verwaltung multimedialer Daten zulassen. Netzplan-basierte Projektmanagement-Tools bieten das meist nicht. Sie bieten keine Gruppenunterstützung, sondern konzentrieren sich auf harte und gut berechenbare Daten für das Projektmanagement. Groupware-Platformen hingegen bieten die fehlenden Eigenschaften, haben allerdings Probleme bei der Implementation von Netzplantechniken. Also ist nur eine Kombination beider Ansätze sinnvoll. Im dritten Kapitel stellt Norbert Rustler das Projektmanagement-System "GroupProject" vor, das die beschriebenen Projektmanagement-Dimensionen integriert. Er beschreibt dabei das Architekturmodel, das sich aus der Notes-Komponente (Repository-Datenbanken und Operative Projektdatenbanken), einem klassischen Projektmanagement-Tool incl. dem Verbindungsmodul zu Notes und dem ProjectBuilder zusammensetzt. Außerdem geht er im Detail auf Leistungsmerkmale von Lotus Notes ein, die vor allem für das verteilte Projektmanagement von wesentlicher Bedeutung sind. Dazu gehören flexibles Text- und Dokumentenmanagement, verteilte Datenbanken mit intelligenter selektiver Replikation, Informationskonzepte wie Send- und Share-Model und vielschichtige Sicherheitskonzepte. Auch wird auf die operativen Projektdatenbankanwendungen und die Repository-Datenbanken genau eingegangen. Dabei enthalten die Projektdatenbankanwendungen sämtliche variablen Projektinformationen zum Vorgangsmanagement und für die Projektverfolgung, die Repository-Datenbanken enthalten eine flexiebel gestaltete Sammlung von standardisiert abgelegten Projektbausteinen, Methoden und Konzepten, die sowohl Informationen zur Strukturierung als auch zur Lösung der verschiedenen Aufgaben (technisch-inhaltliches Wissen) enthalten. Des Weiteren wird auf die Funktionsweise von Netzplan-basierten Projektmanagement-Tools eingegangen. Es werden Funktionalitäten wie Vorgangsmanagement, Resourcenmanagement, Zeitmanagement und Kostenstellenmanagement vorgestellt. Abschießend geht der Autor noch auf das Verbindungsmodul "Connex" ein, das die Daten der Notes-Projektdatenbankanwendungen mit Netzplantechnik-basierten Projektmanagement-Tools abgleicht. Das vierte Kapitel behandelt den integralen Bestandteil des GroupProject-Systems und den zentralen Betrachtungsgegenstand dieser Arbeit, das ProjectBuilder-Modul. Dabei werden zunächst Anforderungen hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit und Leistungsfähigkeit definiert, anhand derer die Module, Konzepte und Funktionalitäten des ProjectBuilders begleitend zu ihrer Präsentation bewertet werden. Eine die verschiedenen Einsatzgebiete des ProjectBuilder-Moduls im Projektmanagement und anderer Anwendungsbereiche anhand von Szenarien erläuternde Beschreibung schließt dieses Kapitel ab.
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