IBM: ibm content manager und lotus learning management system 2003.

THEMES: IBM\CM - Content M...
YEAR: 2003
 

1. ibm content manager ist eine strategische software der ibm innerhalb
der data management software.
    das heisst, dass sie bereits eine sehr breite kundenbasis hat und immer
    zusammen mit UDB DB2, WebSphere, TSM und AIX neu aufgelegt wird.
    da content management eine langangelegte sache ist, ist eine solche
    garantie für den produktionsbetrieb sehr wichtig. es wird auch keine
    sog.modification levels geben, sondern neue versionen, ca. alle 1 1/2
    jahre. neuerungen und evtl. verbesserung auf grund von kundenwünschen,
    werden durch PTF bänder freigegeben. unternehmensweites content/wissens-
    management muss 24/7 zur verfügung stehen, so dass eine geordnete
    weiterführung der produkte von hoher wichtigkeit ist.

    um flexibel alle arten von anwendungen einbinden zu können, stehen über
    300 veröffentliche schnittstellen (APIs) zur verfügung. anbindungen an
    lotus, microsoft exchange und SAP (archivierung) gibts es vorgefertigt
    über eine zusatzsoftware aus dem boeblinger labor (CommonStore)

    ein solches system muss wachsen können: CM steht unter Windows,
    AIX oder Solaris und s/390 zur verfügung. migration und mix ist möglich.
2. mycore (miless)
diese open source anwendungsebene steht als on-top installation
kostenfrei zur verfügung. mit dem heutigen miless kann die umgebung
der essener uni sofort installiert und produktionsfähig gemacht werden.
mit dem software bundle angebot, das herr seybold erwähnte, werden
zur software mit 2 jahren maintenance auch noch
9 tage service angeboten (ibmer oder zertifizierter business partner),
die innerhalb von ein paar tagen ein lauffähiges system und die
ausbildung der service mitarbeiter garantieren. innerhalb dieser service
struktur ist dann auch telefonservice ausserhalb der üblichen
maintenance
möglich. (remote access zum system, etc)
    das eigentlich bundle angebot müssten sie von herrn seybold bekommen.

    mit diesem ansatz -  und wenn keine änderungen am miless system
    gemacht werden (ausser der visualität der webseiten) kann sofort
    ca. 80 % der universitären belange abgedeckt werden, als da sind:
    publikationsserver (einschl. anbindung an katalog und verbund),
    uni-archivansatz (jena und leipzig). multimedia server, einschl.
    videoaufbereitung, userverwaltung über fachbereiche oder individuell
    für zugelassene studenten.

    so haben alle angefangen.
    eine zweite installation - innerhalb der lizens - kann dann als
    spielwiese benutzt werden, um evtl. anpassungen programmieren und
    auszutesten. die gruppe der mycore universitäten, siehe bild,
    sind bei der anfangsphase gerne behilflich. erst diese woche war wieder
    eines der vierteljährlichen architektenmeetings in essen.

    herr petersen vom urz bonn ist zudem gerne bei technischen fragen
    zu aix, tsm und dergl. sowie für neue mitglieder behilflich.
    (0228 73 3443)
3. ein solches uni-weites system kann natürlich mehr als ein lehr- und
lernmittel repositorium sein. standard dokumentenmanagement
(da kommt der CM ja her) und gesetzliche archivierung sind dinge,
die 'normal' kunden, also grosse unternehmen, damit machen.
z.b. die BASF, die global notes und sap archivierung damit macht.

4. der CM ist hervorragend dazu geeignet (durch sicherheits und access
struktur), verteilte wissenssammlungen darzustellen. siehe
bachdigital.uni-leipzig.de. oder dem thüringer dissertationsserver
urmel.uni-jena.de

5. der CM kann darüberhinaus bei e-learning zum erweiterten
material repositorium benutzt werde, also nicht nur ganze
kurse und die grossen daten aufnehmen, sondern auch - wie
eine klassische bibliothek - vom lehrenden eingestellte
zusatzinformation
für freies lernen enthalten.

6. innerhalb der mycore gruppe haben sich schon etliche
'arbeitsgemeinschaften'
gebildet, z.t. mit erheblichem funding seitens der DFG: videoteaching
von
    essen/jena oder papyri von halle/jena/leipzig. ich bin mir sicher, dass
    solche projekte sich sofort auf dem e-learning bereich anbieten.
so, ich hoffe, ich habe meine präsentation untermauert und ich möchte sie
bitten, doch mal die einzelnen webseiten der mycore teilnehmer
auszuprobieren:

miless.uni-essen.de
www.mycore.de

freimore.uni-freiburg.de

leilib.dl.uni-leipzig.de
bachdigital.uni-leipzig.de
papyri.dl.uni-leipzig.de
archiv.dl.uni-leipzig.de

miami.uni-muenster.de

www.urmel.uni-jena.de
http://zfbb.thulb.uni-jena.de

www.uni-rostock.de/ub/UB_PRO.HTM

http://130.238.50.4

oder www.hermitagemuseum.org bzw. www.martinluther.de
wenn sie was schönes angucken wollen. auch das sind IBM Content Manager
installationen.